ist das Portrait der kurz vorm Ruhestand
stehenden Grundschullehrerin Dietlind Schildt
und ihrer letzten 4. Klasse in der Grundschule
Rothestraße in Hamburg Ottensen. Eine Schule,
wie es sie überall geben könnte, mit einer
Lehrerin, die im Wandel der Pädagogik während
der letzten 40 Jahre ihren ganz eigenen Weg
gefunden hat. Der Film begleitet die Kinder
auf ihren Weg von der Grundschule zur 5. Klasse
und bei ihrer letzten gemeinsamen Klassenreise
auf einen Bauernhof. Mit dem vielseitigen
Mix aus Beobachtung, Interviews mit der
Lehrerin und den Kindern, sowie den
Textpassagen von Rousseau, bietet der Film
keine einfachen Antworten darauf, wie eine
optimale Pädagogik aussieht. Statt dessen regt er
an zu Gedanken und Diskussionen darüber, wie
eine Schule sein sollte, in der unsere Kinder
nicht nur das nötige Wissen vermittelt bekommen,
sondern in der sie sich auch zu glücklichen und
verantwortungsvollen Menschen entwickeln können.
Jean-Jacques Rousseau, Emil oder die Erziehung 1762